Am Donnerstag, den 30.7.26 versammelten sich rund fünfzig Aktivistinnen und Aktivisten vor der Station Wien Mitte, um für den Frieden, die österreichische Neutralität und gegen die auf Krieg auf Seiten der NATO, EU und Israel ausgerichteten Politik der Bundesregierung sowie des Medienapparats zu protestieren. Veranstalter war „Selbstbestimmtes Österreich“. Hier der Aufruf mit den politischen Forderungen. [https://www.selbstbestimmtes-oesterreich.at/termin/kundgebung-fuer-den-frieden]
Ein Ziel des Infotisches war es, für die Hiroshima-Nagasaki-Gedenkkundgebung, am Donnerstag, 6.8.26 am Wiener Stephansplatz [https://www.selbstbestimmtes-oesterreich.at/termin/hiroshima-nagasaki-gedenktag-2026] Werbung zu betreiben, die vom Bündnis „Stimmen für Neutralität“ ausgerichtet wird. [www.stimmenfuerneutralitaet.at]
Der Erfolg der Aktion muss auch vor dem Hintergrund der großen Hitze gesehen werden.
Es gibt einiges Interesse der zahlreichen Passantinnen und Passanten, auch wenn das diesmal aufgrund der Witterungsverhältnisse geringer als sonst ausfiel.
Wir hatten echt gute und interessante Rednerinnen und Redner, auch gut durchmischt und die Zusammensetzung der Bevölkerung und der Bewegung widerspiegelnd.
- Emina Kahvedzic, Heilerin mit bosnischen Wurzeln
- Ernst Wolrab, Antifaschist, Kommunist, Palästinaaktivist
- Fernando Romero Forsthuber, Filmemacher und Lebensberater
- Gerhard Hertenberger, Wissenschaftspublizist
- Hubert Krammer, Jugendbetreuer, Autor und Künstler
- Hubert Thurnhofer, Verfassungsexperte
- Martin Weinberger, Germanist, Erwachsenenbildner
- Robert Glaubauf, Bundesvorsitzender MFG
- Samieh Rezqek, aus Palästina stammender Arzt
- Christine, Friedensaktivistin aus dem Bildungsbereich
- Tibor Meszmann, Arbeitssoziologe
Es gab auch vereinzelt Widerspruch von Elite-nahen Iranern und Ukrainern. Ein Ukrainer mit palästinensischen Wurzeln hat seine Gespaltenheit dargestellt. Doch insgesamt stieß die Aktion auf Zustimmung.