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Große Demo gegen die US-israelische Aggression

Bis zu 800 Menschen demonstrierten am Samstag, den 7.3.26 in der österreichischen Bundeshauptstadt über die Ringstraße. Sie stellten sich vehement gegen die US-israelische Aggression gegen den Iran und drückten ihre Solidarität mit dem iranischen, libanesischen und natürlich palästinensischen Volk aus. Es war gleichzeitig auch eine Demo für den Frieden und für Gerechtigkeit, also gegen Imperialismus, Zionismus und Kolonialismus.

Veranstalter war diesmal das Bündnis „Stimmen für Neutralität“ unterstützt von rund zwei Dutzend verschiedenster Organisationen aus den verschiedensten Bereichen. Dabei war auch eine neu gegründete linke Organisation „Iraner gegen den Krieg“.

Etwa die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat iranischen Hintergrund. Auch hier ein bunt gemischtes Bild verschiedener politischer Richtung. Viele Menschen kamen auch von der Palästina-Solidarität. Denn alle wissen, dass, wenn es den Völkermördern in Washington und Tel Aviv gelingt den souveränen Iran in die Knie zu zwingen, heißt das nichts Gutes für die Palästinenserinnen und Palästinenser.

Auch die zahlreichen Rednerinnen und Redner drückten die Breite der entstehenden Friedensbewegung aus, die einen klar antiimperialistischen Charakter trägt:

  • Dalia Sarig, Jüdisch Antizionistische Initiative
  • Dieter Reinisch, Journalist bei US-Iran-Verhandlungen in Genf
  • Mohamed Aburous, Arabischer Palästina Club
  • Özkan Karakullukcu, Palästina Komitee
  • Paria Jazayeri, Iranians against war on Iran
  • Peter Kolba, Friedensaktivist und ehemaliger Abgeordneter zum Nationalrat
  • Peter Weish, Veteran der Friedens- und Umweltbewegung
  • Topoké, Lehrer und Künstler mit Wurzeln im Kongo
  • Salih Degerli, Dar al Janub
  • Willi Langthaler, Aktivist für eine gerechtere Weltordnung

Auch die österreichische Regierung wurde für die Komplizenschaft angeklagt, die die in der Verfassung verankerten Neutralität widerspricht.

Andreas Wimmer, Sprecher von Stimmen für Neutralität moderierte. Er betonte, dass uns die USA, Israel und die EU in einen fürchterlichen Dritten Weltkrieg trieben, den es zu verhindern gelte. Internationales Recht und der Friede, basierend auf Gerechtigkeit, müsse von uns verteidigt werden. Der Schlüssel sei die nationale Souveränität – des Irans, aber natürlich auch Österreichs.

 

Aufruf und unterstützende Organisationen:

https://www.antiimperialista.org/event/2026-demo-stoppt-die-us-israelische-aggression-gegen-den-iran/

 

Fotos: ©BergWolf.Photography

07.03.2026 | Wien | Platz der Menschenrechte | Votivpark