Am 8. Jänner 2026 marschierten knapp 500 Menschen unter der Lsoung „Hände weg von Venezuela“ von der Botschaft der Bolivarischen Repubik in der Nähe des Hauptbahnhofs bis zum Bundeskanzleramt am Ballhausplatz.
Das ist starke Mobilisierung, wenn man die knappe Zeit und auch die Temperaturen unter Null Grad bedenkt. Die Polizei hat uns ab der Oper sogar auf die Hauptfahrbahn des Rings lassen, weg von der Nebenfahrbahn. Das zeigt auch die Größe. Route war lang. Dennoch sind am Ballhausplatz sicher 300 Leute angekommen.
Die Initiative war vom Bündnis „Stimmen für Neutralität“ ausgegangen und hat dann zu einem Aktionskomitee „Hände weg von Venezuela“ geführt. Die KPÖ war diesmal gut vertreten, genauso wie viele andere linke Gruppen. Auch sehr viele Palästina-AktivistInnen waren zugegen, die das als einen gemeinsamen Kampf betrachten
Die RednerInnen waren politisch weit gefächert. Die antiamerikanische Stimmung ist stark. Auf einmal ist jeder Antiimperialist. Und die Europäische Union ist unten durch, die die US-Piraterie einfach gewähren lässt. Ihre Behauptung, dass sie die „regelbasierte Ordnung“ verteidigen würde, ist einfach nur lachhaft. Und die österreichische Regierung verhält sich unterwürfiger als so manches NATO-Land.
Die Menschen wollen ein starkes Zeichen setzen für die demokratische Souveränität der Völker und gegen das US-Empire.
Willi Langthaler
Aufruf, RednerInnen, UnterstützerInnen
Bilder von Wolfgang Berger office@berwolf.agengy