Unter dem gemeinsamen Motto „Demokratische Rechte für alle – Nein zum Kopftuchverbot“ demonstrierten vergangenen Freitag 13.2. rund 800 Menschen gegen das im Parlament beschlossene Kopftuchverbot. Dieses soll schrittweise mit dem laufenden Schulsemester in Kraft treten.
Der Bericht zur Demo am 13. Februar 2026
"Hrdlicka-Mahnmal gegen Faschismus und Krieg“, Helmut-Zilk-Platz, 1010 Wien am 14. Februar 2026
Zur Kundgebung zum 12. Februar 1934 hat sich ein breites politisches Aktionseinheit gebildet. Von Sozialisten, Kommunisten, Gewerkschaftern über Pazifisten, bis hin zu einem christlichen Bischof und den Stimmen für ein befreites Palästina, gelang es, die Gemeinsamkeit für Frieden, gegen Faschismus, gegen den zunehmenden Autoritarismus, ins Zentrum des gemeinsamen Handelns zu stellen. Die historische Botschaft bleibt auf der Tagesordnung unseres Wirkens.
Moderation: Andreas Wimmer Gründer und Sprecher von „Stimmen für Neutralität!“
Damals und heute, wie dem autoritären Staat begegnen
Die Veranstaltung war sehr gut besucht und die Teilnahme der Zuhörer an der anschließenden Diskussion war lebhaft und rege.
Die Speaker waren:
Angriff auf Grundrechte
Im Rahmen einer Pressekonferenz am 6.2.2026, organisiert von mehreren zivilgesellschaftlichen Organisationen, sprachen Rechtsexpert:innen, Aktivist:innen und Pädagog:innen gegen das Kopftuchverbot.
Auch betroffene Schülerinnen kamen zu Wort.
Alle Podiumsteilnehmenden sind sich einig: Das Verbot untergräbt zentrale Grundrechte und fördert eine Feindbildpolitik gegenüber muslimischen Mädchen. Es widerspreche sowohl der Religionsfreiheit als auch dem Gleichbehandlungsgrundsatz und verletze das Recht auf Selbstbestimmung sowie auf eine diskriminierungsfreie Bildung.
Podiumsdiskussion von „Stimmen für Neutralität“
Am 23.1.26 fand im Freien Wort in Wien die Podiumsdiskussion des Bündnisses „Stimmen für Neutralität“ zum Thema Frieden mit Russland stand. Sie wurde von der Volkswirtin Franziska Harbich geleitet.
Robert Glaubauf, Bundessprecher der MFG, betonte die Wichtigkeit der österreichischen Neutralität, um Russland zu zeigen, dass das österreichische Volk sich an den NATO-Kriegsanstrengungen nicht beteiligen will. Gegenwärtig müssten sich alle Kräfte gegen die EU-Kriegstreiberei zusammenschließen. Auch die Ablehnung von Skyshield bleibe wichtig.
Eine sehr erfolgreiche Aktion mit vielen Partnern und Mitstreitern
Am 8. Jänner 2026 marschierten knapp 500 Menschen unter der Lsoung „Hände weg von Venezuela“ von der Botschaft der Bolivarischen Repubik in der Nähe des Hauptbahnhofs bis zum Bundeskanzleramt am Ballhausplatz.
Totalitarismus neuen Typs – KRIEG & MANIPULATION
„Krieg! Es war eine Reinigung, Befreiung, was wir empfanden, und eine ungeheure Hoffnung“. Mit diesen Worten trieb der 36-jährige Thomas Mann seine Generation in den Ersten Weltkrieg. Die Methoden sind ausgefeilter geworden, um eine neue „Kriegstüchtigkeit“ in unserer Gesellschaft zu verankeren. Medien und Politik trommeln zu den Waffen, für die Hunderte von Milliarden aufgebracht werden; und wie vor 100 Jahren befeuern allzu viele Intellektuelle die Kriegsvorbereitungen. Wenige Konzerne profitieren von Mega-Rüstungsdeals.
Ein Bildbericht
Um ca. 13:30 Uhr hielten die Ersten Ihre Ansprachen am Christian Broda Platz. Um ca. 14:15 Uhr brachen die gesamten Teilnehmer der Demo auf um sich auf der Mariahilfer Straße lautstark für Frieden, Neutralität und Souveränität einzusetzen. Der Gesamt Demo-Zug wurde angeführt von einem großen Block aus den unterschiedlichsten politischen Lagern, die sich geeint haben gegen die Kriegshetze des Establishments.
Gute Ansprachen und viel Interesse von den Passanten
Auch wenn das Wetter nicht gerade prickelnd und die Stimmung eher einer urwiener Grantigkeit ähnelte, waren die Reden unserer Proponenten begeisternd und motivierend. Viele Passanten haben den Reden Aufmerksamkeit über lange Zeit geschenkt und waren am Ende auch bereit, zu unserer großen Manifestation für den Frieden und die österreichische Neutralität einzustehen. Ganz ausserordentlich waren die Ansprachen von Topoke, Willi Langthaler, Magarita Puschner, Gabriel Radvan und Aida.
Viele Redebeiträge mit großer Aufmerksamkeit
Die letzte Kundgebung im 3. Bezirk Wien Mitte zeichnete sich durch ein ganz erstaunliches Ereignis ab. Ein Passant war von unserem Engagement derart begeistert und überzeugt, als dass er selbst sprechen wollte zu den Passanten und Vorbeigehenden. Ein in Niederösterreich lebender und arbeitender Franzose, im Gesundheitswesen tätig, überzeugte die Passanten mit einem Feuerwerk einer Laudatio für den dreimal gewählten Bundeskanzler Österreichs Bruno Kreisky.